Die Seelords erfüllen im Münchner Kulturleben eine wichtige Aufgabe, indem sie nicht nur regelmäßig auf der Alten Utting musikalisch für Seegang sorgen, sondern auch Menschen für das gemeinsame Singen begeistern, die aufgrund altersbedingter oder sonstiger gesundheitlicher Einschränkungen nicht ohne weiteres am Kulturleben unserer Stadt teilhaben können. Mit Auftritten in Seniorenheimen oder anderen sozialen Einrichtungen und Kooperationsprojekten wie zum Beispiel dem Festkonzert mit der RolliGang am 15. November im Neuhauser Trafo füllen die Seelords den Begriff der Inklusion mit Leben und zeigen, wie viel Spaß gemeinsames Musizieren jenseits von Barrieren und Berührungsängsten macht.
Und wer glaubt, dass es sich bei Shantychören zwangsläufig um reine Männerensembles handelt, wird hier eines Besseren belehrt, denn der Chor nimmt bereits seit längerer Zeit auch Sängerinnen auf und wirbt beim Bundesverband der Shantychöre für mehr Gendergerechtigkeit.
In diesem Sinne: Leinen los für die Seelords und -ladies, denen ich für die nächsten Jahre einen stabilen musikalischen Wind und viel Freude und Erfolg bei ihren vielfältigen Auftritten wünsche.
Anton Biebl
Kulturreferent der Landeshauptstadt München

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